Gesundheitshotel
Anforderungen
| 1. | Mindestens in der Kategorie 3-Sterne eingestuft. |
| 2. | Folgende Bereiche sind den Gästen/Patienten angepasst: Zugangsweg, Hauseingang, Réception, Speisesaal, Aufenthaltsraum, WC-Anlagen. |
| 3. | Den Gästen angepasste Zimmer mit entsprechendem Badezimmer und Mobiliar. |
| 4. | Gleitsichere Bodenbeläge. |
| 5. | Mindestens 50% Nichtraucherzimmer. |
| 6. | Rauchfreier Aufenthaltsraum mit Tageslicht, welcher Ruhe und Erholung garantiert. |
| 7. | Umgebung/Lage des Hauses: ruhig, gut begehbar und für Freiluftaufenthalte geeignet. |
| 8. | Baulich oder zumindest optisch gut abgetrennte Raucherzone im Speisesaal (ansonsten rauchfrei). |
| 9. | Zweckmässiges Orientierungs-System (Wegweiser im Haus). |
| 10. | Falls vorhanden: Öffnungszeiten der Wellness-Anlagen: täglich mindestens 8-10 Uhr und 15-20 Uhr. |
| 11. | Falls angeboten: Schriftliche Informationen über Benutzung der Wellness-Angebote/Sportgeräte. |
| 12. | Falls Wellness-Infrastruktur angeboten: Bademantel, Badeschlappen und Fön auf Wunsch des Gastes kostenlos zur Verfügung stellen. |
| 13. | Beschäftigungs-Möglichkeiten (z.B. vorbereitete Handarbeiten, Spiele, Zeitschriften) werden angeboten. |
| 14. | Täglich mindestens 1 Entspannungsangebot im Haus oder in Hausnähe (Massage, Yoga, Meditation, Autogenes Training, Atemübungen usw.). |
| 15. | Gäste werden mündlich und schriftlich darauf aufmerksam gemacht, das auf Wunsch Angebote zur Bewegung, Gesundheitsbildung oder kulturelle Aktivitäten organisiert werden. |
| 16. | Information über Bewegungs-, Entspannungs- und Kultur-Angebote im Ort/in der Region (Infowand oder Mappe). |
| 17. | Mindestens 1 Kur-Verantwortliche/r steht täglich für Gesundheits-Fragen zur Verfügung. |
| 18. | Ausgewogene Menüs (Kohlenhydrate, Eiweiss, Früchte/Gemüse): fettarm, salzarm, frisch, regionale und saisonale Produkte. |
| 19. | Mindestens 1 vegetarische gleichwertige Alternative (nebst Salat- oder Gemüseteller). |
| 20. | Mindestens 1 kalorienreduzierte Alternative. |
| 21. | Kostenloses oder günstiges Angebot von nicht-alkoholischen Getränken. |
| 22. | Frühstücksbuffet: verschiedene Brotsorten, Müesli, frische Früchte. |
| 23. | Möglichkeit für ein leichtes Mittagessen, Angebot an kleinen Zwischenverpflegungen (kleine Speisekarte oder Salatbuffet/Früchtekorb). |
| 24. | Bedürfnisse der Patienten werden nach Möglichkeit vor der Reservation mit Hilfe eines Fragebogens abgeklärt. |
| 25. | Therapie-Räume: pro 30 Zimmer mindestens 1 abtrennbarer, möglichst schalldichter Raum à 10 m2. |
| 26. | In den Badezimmern müssen erreichbare Duschen vorhanden sein (keine Badewannen). |
| 27. | Rollstuhlgängige Gartenanlage (nur bei Aufnahme von gehbehinderten Patienten und Rollstuhlfahrer/innen). |
| 28. | Der Betrieb ist mind. mit dem Qualitätsgütesiegel des Schweizer Tourismus Stufe 1 oder einem gleichwertigen System ausgezeichnet oder auf der kantonalen Spital- oder Pflegeheimliste aufgeführt. |
| 29. | Informationen über die Gesundheits-Philosophie des Betriebes werden bereitgestellt (Gästezeitung oder Gästemappe auf dem Zimmer, Plakate oder Veranstaltungen). |
Klassifikation im Überblick